Bund Deutscher
Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V. – BDS –
Bezirksvereinigung Hagen

Vortrag des Vorsitzenden Klaus Trommer vor der BzVgg Hannover-Bückeburg am 27.02.2010

Die BzVgg Hannover-Bückeburg im Bürgerhaus Bissendorf (Samtgemeinde Wedemark) bei Hannover

Auf Einladung der BzVgg Hannover-Bückeburg hielt der Vorsitzende der BzVgg Hagen, Klaus Trommer, am 27.02.2010 in Bissendorf bei Hannover einen Vortrag zum Thema „Aspekte zur Mediation und zu Tür- und Angelfällen mit Blick auf den Status und die Konkurrenzlage der Schiedsämter“.

 

 

 

 

 

rechts die Vorsitzende BzVgg Hannover-Bückeburg, Frau Jutta Hinsch

Trommer sah die „Mediations-Euphorie“ als Ausdruck eines gewissen Zeitgeistes. Er ordnete die Mediation im Gesamtgefüge des Staates ein und versuchte, durch einen Blick auf den Wandel Deutschlands tiefere Wurzeln für den derzeitigen Stellenwert der Mediation zu finden.

Stolz auf eine hohe Zahl von Tür- und Angelfällen sei falsch verstandener Stolz. Eine wesentliche Rolle spiele Angst und Unsicherheit der Schiedsperson, formale Fehler zu machen. Dem sei u.a. mit intensivem Selbststudium entgegenzuwirken. Das Gefährlichste sei, daß man sich mit einer exzessiven Verlagerung der Schiedsamtsfälle auf das „unakzeptable Nebengleis Tür- und Angelfälle“ langfristig gesehen selbst das Wasser abgrabe.

links Schriftführerin Frau Büchler und Beisitzer Herr Laux

Konkurrenzsituationen müsse man realistischerweise hinnehmen. Die Schiedsämter hätten aber handfeste Argumente, die es vorzuzeigen gelte. Wichtig sei, daß der BDS mit einheitlicher Stimme spreche und sich nicht durch innere Zerrissenheit selbst schwäche. Der bessere Standort für die Kontaktpflege zu Bund und Ländern sei mittlerweile Berlin.

 

 

 

Trommer: „Nehmen Sie vielleicht als Quintessenz mit, daß die Entwicklung und Zukunft des Schiedswesens ganz wesentlich von Ihrem Engagement, Wissen und souveräner Kompetenz abhängen“.

(Danke an SchM Heinrich Lehmann aus Wunstorf, der sich als Fotograf zur Verfügung stellte!)

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